Zur Erinnerung

Friederike Kempner

1828

Vergissmeinnichtblüten Zu pflücken am Strand, Dem Bächlein gebieten Mit kindischer Hand! Den Nachen zu lenken, Und wieder zurück, Die Blüten verschenken Mit großmüt’gem Blick. Das waren die Spiele, Das kindliche Glück, O, ruft mir Gefühle Der Kindheit zurück!

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Interpretation

Das Gedicht "Zur Erinnerung" von Friederike Kempner handelt von den Erinnerungen an die Kindheit und die damit verbundenen Gefühle. Es beschreibt eine idyllische Szene am Strand, wo der Erzähler Vergissmeinnichtblüten pflückt und sie mit großmütigem Blick verschenkt. Die kindische Hand, die das Bächlein anweist und den Nachen lenkt, symbolisiert die Unschuld und Naivität der Kindheit. Die Spiele und das kindliche Glück, die im Gedicht erwähnt werden, stehen für die sorglose und fröhliche Zeit der Kindheit. Der Erzähler sehnt sich danach, diese Gefühle der Kindheit zurückzurufen und wieder zu erleben. Die Vergissmeinnichtblüten dienen als Symbol für die Erinnerungen an diese Zeit und sollen nicht vergessen werden. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine nostalgische Stimmung und erinnert den Leser daran, wie wertvoll und kostbar die Kindheit ist. Es appelliert an die Gefühle und Erinnerungen des Lesers und regt zum Nachdenken über die eigene Kindheit an.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Alliteration
Mit kindischer Hand, Mit großmüt'gem Blick
Anapher
Vergissmeinnichtblüten, Dem Bächlein gebieten, Den Nachen zu lenken, Die Blüten verschenken
Hyperbel
mit kindischer Hand
Metapher
kindisches Glück
Personifikation
Dem Bächlein gebieten
Vergleich
großmüt'gem Blick