Zum Narren gemacht

Johann Wolfgang von Goethe

1749

Wer sich selbst vor dem Andern gemacht hat zum Narren, der schäme sich nicht für das, was er tat.

Er solle nur sein Selbst sich bewahren, so sehrs auch der Andre belächeln mag.

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Interpretation

Das Gedicht "Zum Narren gemacht" von Johann Wolfgang von Goethe thematisiert die Idee, sich selbst in den Augen anderer lächerlich zu machen. Es geht darum, dass es in Ordnung ist, sich selbst zum Narren zu machen, solange man dabei authentisch bleibt. Das Gedicht ermutigt dazu, sich nicht für vergangene Handlungen zu schämen, selbst wenn sie als dumm oder unbedacht erscheinen mögen. In den ersten beiden Zeilen wird die Idee eingeführt, dass man sich selbst vor anderen zum Narren gemacht hat. Die folgenden Zeilen betonen, dass man sich dafür nicht schämen sollte. Das Gedicht suggeriert, dass es wichtiger ist, sich selbst treu zu bleiben, als sich um die Meinung anderer zu sorgen. Die letzte Zeile des Gedichts unterstreicht die Bedeutung der Selbstakzeptanz. Es wird betont, dass man sich selbst bewahren sollte, unabhängig davon, ob andere darüber lachen oder nicht. Das Gedicht ermutigt dazu, sich nicht von der Meinung anderer beeinflussen zu lassen und authentisch zu bleiben, selbst wenn es bedeutet, sich gelegentlich zum Narren zu machen.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Imperativ
Er solle nur sein Selbst sich bewahren
Kontrast
Wer sich selbst vor dem Andern gemacht hat zum Narren, der schäme sich nicht für das, was er tat.
Parallelismus
Wer sich selbst vor dem Andern gemacht hat zum Narren, der schäme sich nicht für das, was er tat.
Rhetorische Frage
so sehrs auch der Andre belächeln mag