Zu Neujahr

Wilhelm Busch

1832

Will das Glück nach seinem Sinn dir was Gutes schenken, sage Dank und nimm es hin ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen: das, worum du dich bemühst, möge dir gelingen.

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Interpretation

Das Gedicht "Zu Neujahr" von Wilhelm Busch ist ein kurzes, aber tiefgründiges Werk, das den Leser dazu ermutigt, das Glück und die Gaben des Lebens anzunehmen und dankbar zu sein. Das Gedicht besteht aus zwei Strophen, die jeweils vier Zeilen umfassen und einen regelmäßigen Rhythmus aufweisen. In der ersten Strophe wird der Leser aufgefordert, das Glück zu begrüßen und anzunehmen, wenn es einem etwas Gutes schenken möchte. Der Dichter betont die Wichtigkeit, dankbar zu sein und die Gaben ohne übermäßige Bedenken anzunehmen. Dies impliziert, dass man im Leben oft zu sehr zögert oder zweifelt, anstatt die positiven Dinge, die einem widerfahren, zu schätzen und zu nutzen. Die zweite Strophe erweitert die Idee des Dankens und Annehmens um das Konzept des eigenen Bemühens. Der Dichter legt nahe, dass man zusätzlich zu den Gaben des Glücks auch seinen eigenen Bemühungen nachgehen sollte. Das, worum man sich bemüht, soll einem gelingen. Dies impliziert, dass man durch harte Arbeit und Ausdauer seine Ziele erreichen kann, und dass das Glück einem dabei helfen wird, erfolgreich zu sein. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine positive und optimistische Botschaft. Es ermutigt den Leser, das Leben und seine Gaben zu schätzen, dankbar zu sein und gleichzeitig hart zu arbeiten, um seine Ziele zu erreichen. Das Gedicht erinnert uns daran, dass das Glück uns helfen kann, aber dass wir auch selbst aktiv sein müssen, um erfolgreich zu sein.

Schlüsselwörter

will glück sinn gutes schenken sage dank nimm

Wortwolke

Wortwolke zu Zu Neujahr

Stilmittel

Alliteration
ohne viel Bedenken
Imperativ
sage Dank und nimm es hin
Metapher
Will das Glück nach seinem Sinn dir was Gutes schenken
Parallelismus
Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen
Reimschema
Endreim (aa, bb, cc, dd)