Zu der Apfel-Verkäuferin...
1765Zu der Apfel-Verkäuferin Kamen Kinder gelaufen, Alle wollten kaufen; Mit munterm Sinn Griffen sie aus dem Haufen, Beschauten mit Verlangen Nah und näher rotbäckige Wangen - Sie hörten den Preis Und warfen sie wieder hin Als wären sie glühend heiß.
Was der für Käufer haben sollte Der Ware gratis geben wollte!
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Interpretation
Das Gedicht "Zu der Apfel-Verkäuferin..." von Johann Wolfgang von Goethe handelt von einer Szene, in der Kinder zu einer Apfelverkäuferin kommen, um Äpfel zu kaufen. Die Kinder sind voller Eifer und Begeisterung und greifen aus dem Haufen Äpfel, um sie genauer zu betrachten. Sie betrachten die Äpfel mit Verlangen und bewundern ihre rotbäckigen Wangen. Allerdings ändert sich die Stimmung der Kinder, als sie den Preis der Äpfel hören. Sie werfen die Äpfel schnell wieder zurück, als wären sie glühend heiß. Die Kinder können sich die Äpfel nicht leisten und sind enttäuscht. Das Gedicht endet mit einer ironischen Bemerkung des Erzählers. Er sagt, dass die Käufer, die die Äpfel haben sollten, die Ware kostenlos hätten erhalten können. Dies deutet darauf hin, dass die Kinder die Äpfel nicht kaufen konnten, weil sie zu teuer waren, aber die Verkäuferin hätte sie ihnen vielleicht sogar geschenkt, wenn sie darum gebeten hätten.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Alle wollten kaufen
- Bildsprache
- Mit munterm Sinn
- Ironie
- Was der für Käufer haben sollte Der Ware gratis geben wollte!
- Metapher
- rotbäckige Wangen
- Personifikation
- Als wären sie glühend heiß