Wissenschafft
1605Besser ist es betteln gehen, Als nichts wissen, nichts verstehen. Armen kan man Geld wol reichen, Weißheit aber nicht deßgleichen.
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Interpretation
Das Gedicht "Wissenschafft" von Friedrich Freiherr von Logau handelt von der Bedeutung von Wissen und Weisheit im Leben. Der Autor betont, dass es besser ist, um Wissen zu bitten und zu lernen, als nichts zu wissen und nichts zu verstehen. Er vergleicht dies mit dem Betteln, das zwar als demütigend empfunden werden kann, aber dennoch einen Vorteil gegenüber der Unwissenheit hat. Der Autor weist darauf hin, dass man einem Armen Geld geben kann, aber Weisheit nicht auf die gleiche Weise weitergeben kann. Dies deutet darauf hin, dass Wissen und Weisheit etwas sind, das man selbst erwerben und kultivieren muss, anstatt es von anderen zu erhalten. Insgesamt betont das Gedicht die Bedeutung von Bildung und Selbstverbesserung im Leben.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Antithese
- Besser ist es betteln gehen, Als nichts wissen, nichts verstehen
- Metapher
- Armut mit Unwissenheit vergleichen
- Parallelismus
- Armen kan man Geld wol reichen, Weißheit aber nicht deßgleichen
- Reim
- verstehen - deßgleichen