Wird´s aber sich befinden...

Paul Gerhardt

1607

Wird´s aber sich befinden, daß du ihm treu verbleibst, so wird er dich entbinden, da du´s am mindesten gläubst: Er wird dein Herz lösen von der so schweren Last, die du zu keinem Bösen bisher getragen hast.

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Interpretation

Das Gedicht "Wird's aber sich befinden..." von Paul Gerhardt handelt von der Treue und dem Vertrauen in Gott. Es beschreibt eine Situation, in der man seinem Glauben treu bleibt, auch wenn man es am wenigsten erwartet. Der Sprecher versichert, dass Gott einen dann erlösen und das Herz von der schweren Last befreien wird. Das Gedicht vermittelt die Idee, dass man selbst in den schwierigsten Zeiten an seinem Glauben festhalten sollte. Es ermutigt dazu, auch in Zeiten des Zweifels und der Verzweiflung an Gott festzuhalten. Der Sprecher verspricht, dass Gott einem dann helfen wird, selbst wenn man es am wenigsten erwartet. Das Gedicht endet mit der Aussage, dass Gott das Herz von der schweren Last befreien wird, die man bisher getragen hat. Dies kann als eine Metapher für die Erlösung von Sünden und die Befreiung von der Last der Schuld interpretiert werden. Das Gedicht ermutigt dazu, auch in schwierigen Zeiten an Gott festzuhalten und verspricht eine letztendliche Erlösung und Befreiung.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Anapher
Wird´s aber sich befinden, daß du ihm treu verbleibst, so wird er dich entbinden, da du's am mindesten gläubst
Hyperbel
die du zu keinem Bösen bisher getragen hast
Kontrast
da du's am mindesten gläubst
Metapher
Er wird dein Herz lösen von der so schweren Last