Winter
1843Wenn sich das Laub auf Ebnen weit verloren, So fällt das Weiß herunter auf die Tale, Doch glänzend ist der Tag vom hohen Sonnenstrahle, Es glänzt das Fest den Städten aus den Toren.
Es ist die Ruhe der Natur, des Feldes Schweigen Ist wie des Menschen Geistigkeit, und höher zeigen Die Unterschiede sich, dass sich zu hohem Bilde Sich zeiget die Natur, statt mit des Frühlings Milde.
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Interpretation
Das Gedicht "Winter" von Friedrich Hölderlin beschreibt die winterliche Landschaft und ihre Auswirkungen auf die Natur und den Menschen. Der erste Vers des Gedichts verweist auf das Verlieren des Laubs auf den Ebenen, was auf den Herbst und den Übergang zum Winter hindeutet. Der zweite Vers beschreibt den fallenden Schnee in den Tälern, der eine weiße Decke über die Landschaft legt. Trotz der winterlichen Kälte und des Schnees wird der Tag im dritten Vers als glänzend beschrieben, da die Sonne ihre Strahlen auf die Erde sendet. Im vierten Vers wird das Fest, das in den Städten stattfindet, als glänzend aus den Toren hervortretend beschrieben. Der zweite Teil des Gedichts befasst sich mit der Ruhe der Natur und dem Schweigen der Felder. Hölderlin vergleicht diese Ruhe mit der Geistigkeit des Menschen. Er stellt fest, dass die Unterschiede in der Natur und im menschlichen Geist höher sichtbar werden. Die Natur zeigt sich in einem höheren Bild, anstatt mit der Milde des Frühlings zu erscheinen. Hölderlin scheint die Schönheit und Klarheit des Winters zu betonen, die sich von der milden und blühenden Natur des Frühlings unterscheidet. Insgesamt vermittelt das Gedicht einen Eindruck von der winterlichen Landschaft und ihrer Auswirkung auf die Natur und den Menschen. Hölderlin betont die Schönheit und Klarheit des Winters und stellt sie dem milden Frühling gegenüber. Das Gedicht lädt den Leser ein, die winterliche Ruhe und die Unterschiede in der Natur zu schätzen und zu erkennen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Hyperbel
- Die Unterschiede sich, dass sich zu hohem Bilde
- Kontrast
- Doch glänzend ist der Tag vom hohen Sonnenstrahle
- Personifikation
- Wenn sich das Laub auf Ebnen weit verloren
- Symbolik
- Es glänzt das Fest den Städten aus den Toren
- Vergleich
- Ist wie des Menschen Geistigkeit