Wiegenlied
1778Singet leise, leise, leise, singt ein flüsternd Wiegenlied; von dem Monde lernt die Weise, der so still am Himmel zieht.
Singt ein Lied so süß gelinde, wie die Quellen auf den Kieseln, wie die Bienen um die Linde summen, murmeln, flüstern, rieseln.
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Interpretation
Das Gedicht "Wiegenlied" von Clemens Brentano beschreibt die sanfte und beruhigende Atmosphäre eines Schlafliedes. Die Wiederholung des Wortes "leise" betont die leise und flüsternde Natur des Liedes, das die Ruhe und Stille des Mondes im Himmel widerspiegelt. Das Gedicht vermittelt eine friedliche und tröstliche Stimmung, die zum Einschlafen einlädt. Die zweite Strophe vergleicht die Süße des Liedes mit verschiedenen natürlichen Klängen und Bewegungen. Die Quellen, die über die Kieselsteine fließen, die Bienen, die um die Linde summen, und das sanfte Murmeln und Flüstern der Natur werden als Metaphern verwendet, um die sanfte und beruhigende Qualität des Schlafliedes zu beschreiben. Diese Vergleiche verstärken die Idee, dass das Lied eine natürliche und harmonische Atmosphäre schafft. Insgesamt vermittelt das Gedicht die Idee, dass das Schlaflied eine Verbindung zur Natur herstellt und eine beruhigende Wirkung auf den Zuhörer hat. Die sanften Klänge und die friedliche Atmosphäre des Liedes laden zum Entspannen und Einschlafen ein. Brentano schafft es, die Schönheit und Ruhe eines Schlafliedes in seinen Worten einzufangen und den Leser in eine traumhafte Stimmung zu versetzen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Singet leise, leise, leise
- Metapher
- von dem Monde lernt die Weise
- Onomatopoesie
- summen, murmeln, flüstern, rieseln
- Vergleich
- wie die Bienen um die Linde