Wiederholung

Friedrich von Schiller

1759

Hundertmal werd ichs euch sagen und tausendmal: Irrtum ist Irrtum! Ob ihn der größte Mann, ob ihn der kleinste beging.

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Interpretation

Das Gedicht "Wiederholung" von Friedrich von Schiller thematisiert die Unveränderlichkeit der Wahrheit und die Unfehlbarkeit des Irrtums. Schiller betont, dass ein Irrtum unabhängig davon, wer ihn begeht, immer ein Irrtum bleibt. Die Wiederholung der Aussage "Irrtum ist Irrtum" unterstreicht die Beständigkeit und Allgemeingültigkeit dieser Erkenntnis. In den ersten beiden Zeilen verdeutlicht Schiller die Dringlichkeit und Wichtigkeit seiner Botschaft, indem er sie hundert- und tausendmal wiederholt. Diese rhetorische Figur, die Anapher, verstärkt die Aussage und macht sie einprägsam. Schiller will damit verdeutlichen, dass die Wahrheit über Irrtümer nicht verhandelbar ist und unabhängig von der Person, die den Irrtum begeht, gilt. Die letzten beiden Zeilen des Gedichts verdeutlichen, dass die Größe oder der Status einer Person keinen Einfluss auf die Gültigkeit eines Irrtums hat. Ob der größte Mann oder der kleinste einen Irrtum begeht, der Irrtum bleibt ein Irrtum. Schiller betont damit die Objektivität der Wahrheit und die Unveränderlichkeit des Irrtums, unabhängig von der Person, die ihn begeht.

Schlüsselwörter

irrtum hundertmal werd ichs sagen tausendmal größte mann

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Stilmittel

Gleichnis
Ob ihn der größte Mann, ob ihn der kleinste beging.
Wiederholung
Hundertmal werd ichs euch sagen und tausendmal: Irrtum ist Irrtum!