Wie sich das Galgenkind die Monatsnamen merkt
1905Jaguar Zebra Nerz Mandrill Maikäfer Pony Muli Auerochs Wespenbär Locktauber Robbenbär Zehenbär
Anhören
Das Gedicht als Bild, zum Downloaden und Teilen

Interpretation
Das Gedicht "Wie sich das Galgenkind die Monatsnamen merkt" von Christian Morgenstern ist eine humorvolle und kreative Auseinandersetzung mit den Monatsnamen. Durch die Verwendung von Tieren und fantasievollen Wortkreationen schafft der Autor eine spielerische und einprägsame Assoziationskette, die das Merken der Monate erleichtern soll. Die ungewöhnlichen und oft absurd anmutenden Kombinationen wie "Wespenbär" oder "Locktauber" tragen zur Unterhaltung bei und zeigen Morgensterns sprachliche Virtuosität. Die Struktur des Gedichts, bei der jeder Monat durch ein einzelnes, meist ungewöhnliches Wort dargestellt wird, ermöglicht eine schnelle und einprägsame Zuordnung. Die Wahl der Tiere und Fantasiewörter ist dabei oft humorvoll und unerwartet, was den Leser zum Schmunzeln bringt und die Monate auf eine unkonventionelle Weise in Erinnerung ruft. Diese kreative Herangehensweise macht das Gedicht zu einem unterhaltsamen und lehrreichen Werk, das sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht. Insgesamt ist "Wie sich das Galgenkind die Monatsnamen merkt" ein Beispiel für Morgensterns Fähigkeit, mit Sprache zu spielen und neue, imaginative Welten zu erschaffen. Das Gedicht lädt dazu ein, die Monate nicht nur als nüchterne Zeitabschnitte zu sehen, sondern sie mit Leben, Farbe und Humor zu füllen. Durch die Verwendung von Tieren und erfundenen Kreaturen wird die Monatsreihe zu einer faszinierenden Reise durch eine Welt voller Wunder und Fantasie.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Nerz, Nerz
- Metapher
- Galgenkind
- Onomatopoesie
- Jaguar
- Tierische Vergleiche
- Zebra, Nerz, Mandrill, Maikäfer, Pony, Muli, Auerochs, Wespenbär, Locktauber, Robbenbär, Zehenbär
- Wortspiele
- Zehenbär