Wert und Preis
1854Heute kennen wir von allem den Preis und von nichts den Wert.
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Interpretation
Das Gedicht "Wert und Preis" von Oscar Wilde thematisiert die moderne Gesellschaft und ihre Beziehung zu materiellen Dingen. Es legt nahe, dass wir in einer Zeit leben, in der der monetäre Wert von Objekten und Dienstleistungen im Vordergrund steht, während der eigentliche Wert, also der Nutzen oder die Bedeutung, oft übersehen wird. Wilde kritisiert damit eine Kultur, die den Preis über den intrinsischen Wert stellt. In nur zwei kurzen Zeilen fasst Wilde eine tiefgründige Beobachtung über die menschliche Natur und die Gesellschaft zusammen. Die Kürze des Gedichts unterstreicht die Dringlichkeit und die Allgegenwärtigkeit dieses Phänomens. Es suggeriert, dass diese Einstellung so tief in unserem Alltag verwurzelt ist, dass sie kaum einer ausführlichen Erklärung bedarf. Das Gedicht lädt den Leser dazu ein, über seine eigenen Werte und Prioritäten nachzudenken. Es stellt die Frage, ob wir in unserem Streben nach materiellem Wohlstand den Blick für das wirklich Wichtige im Leben verloren haben. Wilde fordert uns auf, den Unterschied zwischen Preis und Wert neu zu bewerten und zu überlegen, was im Leben wirklich zählt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Antithese
- Heute kennen wir von allem den Preis und von nichts den Wert.
- Parallelismus
- von allem den Preis und von nichts den Wert