Wenn ich fröhlich bin

Elisabeth Fuhrmann-Paulsen

1879

Wenn ich fröhlich bin, o du - breit ich die arme aus und flieg dir zu.

Denk: eine Schwester hält ihre Hände hin. Sag, geliebter Mund, dass ich willkommen bin.

Hab mich ein bisschen lieb, wer du auch seist. Hab ich denn gar nichts, was dich freut?

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Interpretation

Das Gedicht "Wenn ich fröhlich bin" von Elisabeth Fuhrmann-Paulsen handelt von der Sehnsucht nach Zuneigung und Anerkennung. Die Sprecherin beschreibt ihre Freude und den Wunsch, diese mit jemandem zu teilen. Sie streckt ihre Arme aus und möchte zu dieser Person fliegen, um ihre Freude mit ihr zu teilen. In der zweiten Strophe wird deutlich, dass die Sprecherin sich nach einer liebevollen Geste sehnt. Sie bittet den geliebten Mund darum, ihr zu sagen, dass sie willkommen ist. Es scheint, als ob die Sprecherin sich unsicher fühlt und Bestätigung von der anderen Person braucht. Die letzte Strophe drückt die Hoffnung aus, dass die andere Person sie zumindest ein bisschen liebt, egal wer sie auch sein mag. Die Sprecherin fragt sich, ob sie nichts hat, was die andere Person erfreuen könnte. Es scheint, als ob sie sich nach einer positiven Reaktion sehnt und sich fragt, ob sie überhaupt etwas Wertvolles zu bieten hat.

Schlüsselwörter

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Wortwolke

Wortwolke zu Wenn ich fröhlich bin

Stilmittel

Apostrophe
Wenn ich fröhlich bin, o du -
Bildsprache
Denk: eine Schwester hält ihre Hände hin
Direkte Anrede
Sag, geliebter Mund, dass ich willkommen bin
Metapher
breit ich die arme aus und flieg dir zu
Rhetorische Frage
Hab ich denn gar nichts, was dich freut?