Weihnachten
unbekanntBäume leuchtend, Bäume blendend, Überall das Süße spendend, In dem Glanze sich bewegend, Alt und junges Herz erregend - Solch ein Fest ist uns bescheret, Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder, Hin und her und immer wieder.
Aber, Fürst, wenn dir′s begegnet Und ein Abend so dich segnet, Daß als Lichter, daß als Flammen Vor dir glänzten allzusammen Alles, was du ausgerichtet, Alle, die sich dir verpflichtet: Mit erhöhten Geistesblicken Fühltest herrliches Entzücken.
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Interpretation
Das Gedicht "Weihnachten" von Johann Wolfgang von Goethe beschreibt die festliche und erleuchtende Atmosphäre des Weihnachtsfestes. Die Bäume leuchten und spenden Süße, während sich die Menschen in diesem Glanz bewegen und ihre Herzen erregt werden. Es ist ein Fest, das mit Gaben und Schmuck gefeiert wird, wobei die Menschen staunend umherblicken und sich an der Schönheit erfreuen. Der zweite Teil des Gedichts richtet sich an einen Fürsten und beschreibt einen besonderen Abend, der ihn segnet. An diesem Abend leuchten und flammen alle Lichter zusammen, die er ausgerichtet hat und alle, die sich ihm verpflichtet haben. Mit erhöhten geistigen Blicken fühlt er ein herrliches Entzücken, das ihn erfüllt. Das Gedicht vermittelt die Idee, dass Weihnachten nicht nur ein Fest für die einfachen Menschen ist, sondern auch für die höheren Schichten der Gesellschaft. Es betont die Bedeutung von Gemeinschaft, Dankbarkeit und der Freude am Leben. Goethe verwendet bildhafte Sprache und Metaphern, um die Atmosphäre des Weihnachtsfestes zu beschreiben und die Emotionen der Menschen einzufangen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Bäume leuchtend, Bäume blendend
- Anapher
- Daß als Lichter, daß als Flammen
- Hyperbel
- Überall das Süße spendend
- Metapher
- Als Lichter, als Flammen
- Parallelismus
- Staunend schaun wir auf und nieder, Hin und her und immer wieder