Weihnachten
1798O schöne, herrliche Weihnachtszeit, Was bringst du Lust und Fröhlichkeit! Wenn der heilige Christ in jedem Haus Teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein, So kommt der heilige Christ hinein, Und alle sind ihm lieb wie die Seinen, Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.
Der heilige Christ an alle denkt, Ein Jedes wird von ihm beschenkt. Drum laßt uns freu′n und dankbar sein! Er denkt auch unser, mein und dein.
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Interpretation
Das Gedicht "Weihnachten" von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben beschreibt die besondere Atmosphäre und Bedeutung der Weihnachtszeit. Es vermittelt eine Botschaft der Freude, des Teilens und der Nächstenliebe, die mit Weihnachten verbunden sind. Der Dichter betont die Inklusivität des Festes, bei dem der "heilige Christ" unabhängig von sozialem Status oder materiellem Wohlstand alle Menschen beschenkt. Das Gedicht thematisiert die Vorstellung, dass der Weihnachtsmann, symbolisiert als "heiliger Christ", in jedes Haus kommt, egal wie klein oder arm es sein mag. Dies unterstreicht die Idee, dass Weihnachten ein Fest ist, das alle Menschen gleichermaßen einschließt und ihnen Freude bereitet. Der Dichter betont, dass der "heilige Christ" sowohl die Armen als auch die Reichen, die Großen und die Kleinen liebt und an alle denkt. Abschließend ruft das Gedicht dazu auf, dankbar zu sein und sich zu freuen über die Gaben des Weihnachtsmanns. Es vermittelt die Botschaft, dass jeder Einzelne von ihm beschenkt wird und dass er auch an "mich und dich" denkt. Dies unterstreicht die persönliche Bedeutung von Weihnachten für jeden Einzelnen und ermutigt dazu, die festliche Stimmung zu genießen und dankbar für die Gaben und die Liebe zu sein, die mit diesem besonderen Anlass verbunden sind.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- O schöne, herrliche Weihnachtszeit, Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
- Metapher
- Wenn der heilige Christ in jedem Haus Teilt seine lieben Gaben aus
- Parallelismus
- Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen
- Personifikation
- Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
- Reimschema
- Zeilenpaare mit Endreimen (Zeit/Fröhlichkeit, Haus/Aus, klein/hinein, Seinen/Kleinen, denkt/beschenkt, sein/dein)