Wegewarte

Hermann Löns

unknown

Es steht eine Blume, Wo der Wind weht den Staub, Blau ist ihre Blüte, Aber grau ist ihr Laub. Ich stand an dem Wege, Hielt auf meine Hand, Du hast Deine Augen Von mir abgewandt.

Jetzt stehst du am Wege, Da wehet der Wind, Deine Augen, die blauen, Vom Staub sind sie blind.

Da stehst du und wartest, Daß ich komme daher, Wegewarte, Wegewarte, Du blühst ja nicht mehr.

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Illustration zu Wegewarte

Interpretation

Das Gedicht "Wegewarte" von Hermann Löns erzählt die Geschichte einer Blume, die an einem staubigen Weg steht. Die Blume ist blau und blüht, aber ihr Laub ist grau. Der Sprecher steht am Weg und hält die Blume in seiner Hand, aber die Person, die er liebt, wendet ihre Augen von ihm ab. Das Gedicht geht dann weiter und beschreibt, wie die Person, die der Sprecher liebt, jetzt am Weg steht, wo der Wind den Staub weht. Ihre blauen Augen sind vom Staub geblendet und sie wartet darauf, dass der Sprecher kommt. Der Sprecher nennt sie "Wegewarte", weil sie am Weg wartet, aber er sagt auch, dass sie nicht mehr blüht. Das Gedicht endet mit einer Wiederholung des Satzes "Wegewarte, Wegewarte, Du blühst ja nicht mehr." Dies deutet darauf hin, dass die Person, die der Sprecher liebt, nicht mehr so lebendig oder schön ist wie die Blume, die er einst in seiner Hand hielt.

Schlüsselwörter

wind staub wege augen stehst wegewarte steht blume

Wortwolke

Wortwolke zu Wegewarte

Stilmittel

Alliteration
Blau ist ihre Blüte, Aber grau ist ihr Laub
Kontrast
Blau ist ihre Blüte, Aber grau ist ihr Laub
Metapher
Du hast Deine Augen Von mir abgewandt
Personifikation
Da stehst du und wartest, Daß ich komme daher
Symbolik
Es steht eine Blume, Wo der Wind weht den Staub
Wiederholung
Wegewarte, Wegewarte