Was sind wir doch...
1607Was sind wir doch? Was haben wir auf dieser Erd´, das uns, o Vater, nicht von dir allein gegeben werd´?
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Interpretation
Das Gedicht "Was sind wir doch..." von Paul Gerhardt beschäftigt sich mit der Vergänglichkeit des menschlichen Lebens und der Abhängigkeit des Menschen von Gott. Der Sprecher stellt die Frage nach dem Wesen und dem Wert des Menschen auf Erden und kommt zu dem Schluss, dass alles, was der Mensch besitzt, von Gott stammt. Diese Erkenntnis führt zu einer demütigen Haltung gegenüber dem Göttlichen und einem Bewusstsein für die eigene Begrenztheit. Der Aufbau des Gedichts folgt einer einfachen Frage-Antwort-Struktur. Die Frage nach dem Wesen und dem Besitz des Menschen wird gestellt, und die Antwort darauf ist, dass alles von Gott kommt. Diese Struktur unterstreicht die Einfachheit und Klarheit der Botschaft. Der Sprecher verwendet den Ausruf "o Vater" zur Anrede Gottes, was die intime Beziehung zwischen Mensch und Göttlichem betont. Die Themen des Gedichts sind die Vergänglichkeit des Lebens, die Abhängigkeit des Menschen von Gott und die Demut vor dem Göttlichen. Die Sprache ist einfach und direkt, was die Botschaft des Gedichts unterstreicht. Die Reime und der Rhythmus tragen zur musikalischen Qualität des Gedichts bei und machen es zu einem geeigneten Text für den kirchlichen Gebrauch.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anrufung
- o Vater
- Frage
- Was sind wir doch?
- Rhetorische Frage
- Was sind wir doch? Was haben wir auf dieser Erd´, das uns, o Vater, nicht von dir allein gegeben werd´?