Was ist der Lenz?

Georg Friedrich Daumer

1846

Was ist der Lenz? Ein Commentar; Er machet deine Schöne klar; Er legt, so weit es seinem Müh’n, Dem freilich unzureichlichen, Doch eifrigen, gelingen mag, Die Fülle deiner Reize dar; Denn nur von ihnen handeln Licht, Blume, Duft allüberall Wo meine Füße wandeln.

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Interpretation

Das Gedicht "Was ist der Lenz?" von Georg Friedrich Daumer beschreibt den Frühling als einen Kommentator oder Erklärer der Schönheit. Der Frühling macht die Schönheit der Natur deutlich und legt die Fülle der Reize so weit wie möglich offen. Obwohl der Frühling nur ein unzureichender Kommentator ist, bemüht er sich eifrig, die Schönheit zu enthüllen. Der Frühling wird als ein Vermittler zwischen dem Betrachter und der Natur dargestellt. Er versucht, die Schönheit der Natur so gut wie möglich zu erklären und zu verdeutlichen. Dabei geht es nicht nur um das äußere Erscheinungsbild, sondern auch um die Fülle der Reize, die die Natur zu bieten hat. Das Gedicht betont die Allgegenwart der Schönheit der Natur im Frühling. Überall, wo der Betrachter seine Füße hinsetzt, begegnet ihm Licht, Blumen und Duft. Der Frühling schafft eine Atmosphäre der Schönheit und des Wohlgefallens, die den Betrachter umgibt und ihn in Staunen versetzt.

Schlüsselwörter

lenz commentar machet schöne klar legt weit müh

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Stilmittel

Bildsprache
Licht, Blume, Duft allüberall Wo meine Füße wandeln.
Hyperbel
Der freilich unzureichlich, Doch eifrigen, gelingen mag, Die Fülle deiner Reize dar;
Metapher
Was ist der Lenz? Ein Commentar;
Personifikation
Er machet deine Schöne klar;