Votivtafeln

Friedrich von Schiller

1759

Was der Gott mich gelehrt, was mir durchs Leben geholfen, Häng′ ich, dankbar und fromm, hier in dem Heiligtum auf.

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Interpretation

Das Gedicht "Votivtafeln" von Friedrich von Schiller handelt von der Dankbarkeit und Demut eines Menschen gegenüber einem Gott, der ihm durch das Leben geholfen hat. Der Sprecher drückt seine Dankbarkeit aus, indem er Votivtafeln im Heiligtum aufhängt, als Zeichen seiner Anerkennung und Verehrung. In den ersten beiden Zeilen des Gedichts wird die Beziehung zwischen dem Sprecher und dem Gott beschrieben. Der Gott hat dem Sprecher etwas beigebracht und ihm im Leben geholfen. Der Sprecher fühlt sich dankbar und fromm und möchte seine Dankbarkeit durch das Aufhängen der Votivtafeln im Heiligtum zum Ausdruck bringen. Die Votivtafeln symbolisieren die Verbindung zwischen dem Sprecher und dem Gott. Sie dienen als sichtbares Zeichen der Dankbarkeit und Verehrung. Durch das Aufhängen der Tafeln im Heiligtum wird die Verbindung zwischen dem Sprecher und dem Gott öffentlich gemacht und für andere sichtbar. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Botschaft der Dankbarkeit und Demut gegenüber einer höheren Macht. Es zeigt, wie wichtig es ist, die Hilfe und Unterstützung anderer anzuerkennen und ihnen Respekt zu zollen. Das Gedicht erinnert uns daran, dass wir nicht alleine durchs Leben gehen und dass es wichtig ist, dankbar zu sein für die Unterstützung, die wir erhalten.

Schlüsselwörter

gott gelehrt durchs leben geholfen häng dankbar fromm

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Stilmittel

Bildlichkeit
Hier in dem Heiligtum auf
Metapher
Was der Gott mich gelehrt
Personifikation
Was mir durchs Leben geholfen