Vor mich hin
unknownMein Herz wird brechen, und ich weiß, Weil bald es brechen muss, drum schlägt Es jetzt so süß und schnell und heiß. Doch was es brechen macht, bewegt Sich nicht als Schatte ohne Laut Und unbenennbar auf mich zu. Es hat Gestalt und ist vertraut, Sein süßer Name lautet: Du.
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Interpretation
Das Gedicht "Vor mich hin" von Max Kommerell beschreibt die tiefe Liebe des lyrischen Ichs zu einer geliebten Person, die mit dem Bewusstsein einhergeht, dass diese Liebe schmerzhaft enden wird. Die Herzschmerzen, die das lyrische Ich erleidet, werden als Vorbote des bevorstehenden Herzschmerzes interpretiert. Die Liebe wird als eine Art "Vorbereitung" auf den bevorstehenden Schmerz dargestellt, der durch die Geliebte verursacht wird. Die zweite Strophe des Gedichts beschreibt den bevorstehenden Schmerz als eine Gestalt, die sich dem lyrischen Ich nähert. Diese Gestalt wird als "vertraut" beschrieben, was darauf hindeutet, dass es sich um die Geliebte handelt. Der Schmerz wird als "süß" bezeichnet, was die Ambivalenz der Liebe verdeutlicht: Sie ist sowohl schmerzhaft als auch angenehm. Das Gedicht endet mit der Erkenntnis, dass der Schmerz, der das Herz brechen wird, von der Geliebten ausgeht. Der Name der Geliebten wird als "süß" beschrieben, was die tiefe Zuneigung des lyrischen Ichs zu ihr unterstreicht. Das Gedicht vermittelt somit die Idee, dass Liebe sowohl Freude als auch Schmerz bringen kann und dass der Schmerz, der durch die Liebe entsteht, oft von der geliebten Person selbst verursacht wird.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- süß und schnell und heiß
- Bildsprache
- Weil bald es brechen muss, drum schlägt Es jetzt so süß und schnell und heiß
- Enjambement
- Weil bald es brechen muss, drum schlägt Es jetzt so süß und schnell und heiß
- Hyperbel
- Und ich weiß, Weil bald es brechen muss
- Metapher
- Sein süßer Name lautet: Du
- Personifikation
- Mein Herz wird brechen