Von Wahrheit
1488Von Wahrheit will ich nimmer weichen, Das soll kein Mann bei mir erreichen.
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Interpretation
Das Gedicht "Von Wahrheit" von Ulrich von Hutten thematisiert die unerschütterliche Hingabe des Autors an die Wahrheit. In den beiden kurzen Versen betont Hutten, dass er sich niemals von der Wahrheit abbringen lassen wird und dass kein Mensch in der Lage sein wird, ihn dazu zu bringen, von ihr abzuweichen. Die Klarheit und Entschiedenheit dieser Aussage unterstreicht die Bedeutung, die Hutten der Wahrheit beimisst. Die Form des Gedichts ist bemerkenswert knapp und prägnant, was die Intensität und Entschlossenheit von Huttens Standpunkt unterstreicht. Die Verwendung des Wortes "nimmer" verstärkt die Idee der Unveränderlichkeit und Beständigkeit in seinem Engagement für die Wahrheit. Hutten positioniert sich als jemand, der sich nicht von äußeren Einflüssen oder Druck beeinflussen lässt und seine Prinzipien unerschütterlich verteidigt. In einem breiteren Kontext kann das Gedicht als Ausdruck von Huttens persönlichen Werten und Überzeugungen verstanden werden. Es spiegelt die geistige und moralische Strenge wider, die oft mit den Idealen der Renaissance und der Reformation verbunden ist, zu deren Zeit Hutten lebte und schrieb. Das Gedicht dient als kraftvolle Erklärung der Integrität und als Bekräftigung der Wichtigkeit der Wahrheit im Leben und Denken des Autors.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Chiasmus
- Von Wahrheit will ich nimmer weichen, Das soll kein Mann bei mir erreichen.
- Parallelismus
- Von Wahrheit will ich nimmer weichen, Das soll kein Mann bei mir erreichen.
- Reimschema
- Von Wahrheit will ich nimmer weichen, Das soll kein Mann bei mir erreichen.
- Takt
- Vierhebiger Trochäus