Vom Berge
1749Wenn ich, liebe Lili, dich nicht liebte, Welche Wonne gäb′ mir dieser Blick! Und doch, wenn ich, Lili, dich nicht liebte, Fänd′ ich hier und fänd′ ich dort mein Glück?
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Interpretation
Das Gedicht "Vom Berge" von Johann Wolfgang von Goethe handelt von der tiefen Liebe des Sprechers zu seiner Geliebten Lili. Der Sprecher stellt sich vor, wie es wäre, wenn er Lili nicht lieben würde, und fragt sich, ob er dann noch Freude an den Blicken und der Schönheit um ihn herum finden würde. Er fragt sich auch, ob er sein Glück an einem anderen Ort finden würde, wenn er Lili nicht lieben würde. Das Gedicht ist in einem fragenden Ton geschrieben, der die Unsicherheit des Sprechers über seine Gefühle widerspiegelt. Er ist sich nicht sicher, ob er ohne Lili glücklich sein könnte, aber er ist auch nicht sicher, ob er mit Lili glücklich sein kann. Das Gedicht endet mit einer offenen Frage, die den Leser zum Nachdenken über die Natur der Liebe und des Glücks anregt. Das Gedicht ist ein schönes Beispiel für Goethes Fähigkeit, die Komplexität menschlicher Emotionen in wenigen Worten auszudrücken. Es ist ein Gedicht, das den Leser zum Nachdenken über seine eigenen Gefühle und Erfahrungen anregt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Wenn ich, liebe Lili, dich nicht liebte
- Rhetorische Frage
- Welche Wonne gäb' mir dieser Blick! Und doch, wenn ich, Lili, dich nicht liebte, fänd' ich hier und fänd' ich dort mein Glück?