Unsere Augen so leer
1867Unsere Augen so leer, Unsere Küsse so welk, Wir weinen und schweigen, Unsere Herzen schlagen nicht mehr.
Die Schwalben sammeln sich draußen am Meer, Die Schwalben scheiden, Sie kommen wieder, Aber nie mehr uns beiden.
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Interpretation
Das Gedicht "Unsere Augen so leer" von Max Dauthendey beschreibt eine tiefgreifende Entfremdung und emotionale Leere in einer Beziehung. Die Augen und Küsse werden als leer und welk beschrieben, was auf einen Verlust von Leidenschaft und Verbindung hinweist. Die Zeilen "Wir weinen und schweigen, Unsere Herzen schlagen nicht mehr" verdeutlichen die emotionale Distanz und das Gefühl der Resignation, das die Protagonisten erleben. Das Gedicht setzt diese Stimmung fort, indem es die Metapher der Schwalben verwendet. Die Schwalben, die sich draußen am Meer sammeln und sich trennen, symbolisieren den natürlichen Zyklus von Kommen und Gehen. Doch im Gegensatz zu den Schwalben, die wiederkehren, wird betont, dass "nie mehr uns beiden" eine Wiederkehr möglich ist. Dies unterstreicht die Endgültigkeit der Trennung und die Hoffnungslosigkeit der Beziehung. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine melancholische Stimmung und die Erkenntnis, dass die Liebe und Verbindung zwischen den beiden Protagonisten unwiderruflich verloren gegangen sind. Es zeigt die Trauer über das Ende einer Beziehung und die Akzeptanz, dass es keine Wiederkehr oder Heilung geben wird.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Metapher
- Unsere Küsse so welk
- Personifikation
- Unsere Herzen schlagen nicht mehr
- Symbolik
- Sie kommen wieder, Aber nie mehr uns beiden