Und wann ist die Lieb´...

Friedrich Halm

1806

Und wann ist die Lieb´am reinsten? Die ihrer selbst vergißt. Und wann ist die Lieb´am tiefsten? Wenn sie am stillsten ist.

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Interpretation

Das Gedicht "Und wann ist die Lieb´..." von Friedrich Halm thematisiert die Natur der Liebe und ihre verschiedenen Facetten. Der Autor stellt zwei Fragen, die sich auf die Reinheit und Tiefe der Liebe beziehen. Er deutet an, dass die Liebe am reinsten ist, wenn sie ihre eigene Existenz vergisst, also selbstlos und bedingungslos ist. Die zweite Frage bezieht sich auf die Tiefe der Liebe, die ihrer Meinung nach am größten ist, wenn sie still und ruhig ist. Die Sprache des Gedichts ist einfach und klar, was die Tiefe der Aussage noch verstärkt. Die Verwendung von Fragen als Refrain gibt dem Gedicht eine rhythmische Struktur und betont die Wichtigkeit der gestellten Fragen. Die Wiederholung des Wortes "wann" am Anfang jeder Zeile verstärkt den fragenden Charakter des Gedichts. Die Interpretation des Gedichts könnte sein, dass die wahre Liebe selbstlos und still ist. Sie vergisst sich selbst und existiert in ihrer reinsten Form, wenn sie nicht um Anerkennung oder Aufmerksamkeit kämpft. Die Tiefe der Liebe zeigt sich in ihrer Stille, was darauf hindeutet, dass wahre Liebe nicht laut oder dramatisch sein muss, sondern in ihrer stillen Beständigkeit liegt.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Parallelismus
Und wann ist die Lieb´am reinsten? Die ihrer selbst vergißt. Und wann ist die Lieb´am tiefsten? Wenn sie am stillsten ist.
Rhetorische Frage
Und wann ist die Lieb´am reinsten? Die ihrer selbst vergißt. Und wann ist die Lieb´am tiefsten? Wenn sie am stillsten ist.