Über eines Bäckers Haus

Johann Grob

1643

Ihr Bürger dieser Stadt, kommt her und nehmt in acht, Wie euer kleines Brot so größe Häuser macht.

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Interpretation

Das Gedicht "Über eines Bäckers Haus" von Johann Grob thematisiert die Bedeutung des Bäckerhandwerks für das städtische Leben und den Wohlstand einer Gemeinschaft. Der Autor richtet sich direkt an die Bürger der Stadt und fordert sie auf, aufmerksam zu sein und die Verbindung zwischen dem bescheidenen Brot und den prächtigen Häusern zu erkennen. In den beiden Versen des Gedichts wird eine tiefe Wertschätzung für die Arbeit des Bäckers ausgedrückt. Das "kleine Brot", das auf den ersten Blick unscheinbar erscheint, wird als Grundlage für den Bau "größerer Häuser" dargestellt. Dies kann sowohl wörtlich als auch metaphorisch verstanden werden: Das Brot ernährt die Menschen und ermöglicht ihnen, ihre Häuser zu unterhalten und zu verschönern, während es gleichzeitig den Wohlstand der Stadt symbolisiert. Das Gedicht verdeutlicht die zentrale Rolle des Bäckers in der Gesellschaft. Ohne das tägliche Brot könnten die Bürger nicht überleben, geschweige denn gedeihen. Der Bäcker wird somit als ein unverzichtbarer Bestandteil des städtischen Lebens dargestellt, dessen Arbeit indirekt zum Wachstum und zur Entwicklung der Stadt beiträgt. Die Aufforderung "kommt her und nehmt in acht" unterstreicht die Wichtigkeit, diese Verbindung zu erkennen und zu würdigen.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Apostrophe
Ihr Bürger dieser Stadt
Imperativ
kommt her und nehmt in acht
Metapher
Wie euer kleines Brot so größe Häuser macht