Trost
1898Tröste dich, die Stunden eilen, Und was all dich drücken mag, Auch die schlimmste kann nicht weilen, Und es kommt ein andrer Tag.
In dem ew’gen Kommen, Schwinden, Wie der Schmerz liegt auch das Glück, Und auch heitre Bilder finden Ihren Weg zu dir zurück.
Harre, hoffe. Nicht vergebens zählest du der Stunden Schlag: Wechsel ist das Los des Lebens, Und - es kommt ein andrer Tag.
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Interpretation
Das Gedicht "Trost" von Theodor Fontane handelt von der Vergänglichkeit der Zeit und den Höhen und Tiefen des Lebens. Der Sprecher tröstet den Adressaten mit der Aussage, dass die Stunden eilen und auch die schlimmsten Zeiten nicht ewig andauern werden. Es wird betont, dass das Leben im ewigen Kommen und Schwinden besteht und sowohl Schmerz als auch Glück Teil davon sind. Der Sprecher ermutigt den Adressaten, zu harren und zu hoffen, da das Leben aus Wechsel besteht und ein neuer Tag kommen wird. Das Gedicht vermittelt eine optimistische Botschaft, indem es die Vergänglichkeit der Zeit und die Unvermeidlichkeit von Veränderungen betont. Es wird darauf hingewiesen, dass auch die schlimmsten Zeiten nicht ewig andauern werden und dass es immer wieder neue Möglichkeiten gibt. Der Sprecher ermutigt den Adressaten, geduldig zu sein und zu hoffen, da das Leben aus Höhen und Tiefen besteht und ein neuer Tag kommen wird. Die Sprache des Gedichts ist einfach und verständlich, was die Botschaft noch stärker vermittelt. Die Wiederholung des Satzes "Und es kommt ein andrer Tag" am Ende jeder Strophe unterstreicht die Hoffnung und den Trost, den das Gedicht vermitteln möchte. Insgesamt ist das Gedicht eine ermutigende und tröstende Botschaft an den Adressaten, die ihm hilft, schwierige Zeiten zu überstehen und auf eine bessere Zukunft zu hoffen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Auch die schlimmste kann nicht weilen
- Bedingung
- Wechsel ist das Los des Lebens
- Hyperbel
- Nicht vergebens zählest du der Stunden Schlag
- Imperativ
- Harre, hoffe
- Kontrast
- Und auch heitere Bilder finden Ihren Weg zu dir zurück
- Metapher
- In dem ew'gen Kommen, Schwinden, Wie der Schmerz liegt auch das Glück
- Trost
- Tröste dich, die Stunden eilen, Und was all dich drücken mag
- Wiederholung
- Und - es kommt ein andrer Tag