Trost
1605Weißt du, was in dieser Welt Mir am meisten wohlgefällt? Daß die Zeit sich selbst verzehret Und die Welt nicht ewig währet.
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Interpretation
Das Gedicht "Trost" von Friedrich Freiherr von Logau vermittelt eine tiefgründige Botschaft über die Vergänglichkeit der Welt und die Zeit. Der Sprecher reflektiert über das, was ihm in der Welt am meisten gefällt, und findet Trost in der Tatsache, dass die Zeit sich selbst verzehrt und die Welt nicht ewig währt. Diese Erkenntnis wird als eine Quelle des Trostes dargestellt, da sie die Vergänglichkeit und den Wandel betont. Die Vergänglichkeit der Welt wird als tröstlich empfunden, da sie die Möglichkeit des Wandels und der Erneuerung impliziert. Die Zeit, die sich selbst verzehrt, symbolisiert den unaufhaltsamen Lauf der Dinge, der jedoch auch die Hoffnung auf Veränderung und Verbesserung birgt. In dieser Interpretation wird die Vergänglichkeit nicht als etwas Trauriges oder Bedrohliches gesehen, sondern als ein natürlicher Prozess, der Trost spendet. Die Botschaft des Gedichts liegt in der Akzeptanz der Vergänglichkeit als Teil des Lebens. Indem der Sprecher Trost in der Vergänglichkeit findet, zeigt er eine tiefe Weisheit und Gelassenheit im Umgang mit den Herausforderungen des Lebens. Das Gedicht ermutigt den Leser, die Vergänglichkeit nicht als etwas Negatives zu betrachten, sondern als eine Quelle des Trostes und der Hoffnung.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- sich selbst verzehret
- Frage
- Weißt du, was in dieser Welt Mir am meisten wohlgefällt?
- Kontrast
- Daß die Zeit sich selbst verzehret Und die Welt nicht ewig währet
- Parallelismus
- Daß die Zeit sich selbst verzehret Und die Welt nicht ewig währet
- Reimschema
- AABB