Trasteveriner

Wilhelm Friedrich Waiblinger

1804

Wir sind die einzigen Römer, dem Montigianer Verachtung! Wir sind noch frei, im Moment stößt man ihm′s Messer in Leib.

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Illustration zu Trasteveriner

Interpretation

Das Gedicht "Trasteveriner" von Wilhelm Friedrich Waiblinger handelt von der einzigartigen Identität und dem rebellischen Geist der Bewohner des Trastevere-Viertels in Rom. Es betont ihre Unabhängigkeit und ihren Stolz, die sie von den anderen Römern unterscheiden. Das Trasteveriner Volk wird als frei und unerschrocken dargestellt, bereit, für ihre Überzeugungen einzustehen. Der zweite Teil des Gedichts enthält eine düstere Warnung an den Montigianer, der vermutlich als Symbol für Unterdrückung oder äußere Bedrohung steht. Die Zeile "im Moment stößt man ihm's Messer in Leib" deutet auf eine unmittelbare Gefahr und den Willen der Trasteveriner hin, sich mit Gewalt gegen Unterdrücker zu verteidigen. Dies unterstreicht ihre Entschlossenheit und den starken Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft. Insgesamt vermittelt das Gedicht ein kraftvolles Bild von einer Gemeinschaft, die ihre Identität und Freiheit über alles stellt. Die Trasteveriner werden als stolze und mutige Verteidiger ihrer Heimat und ihrer Lebensweise dargestellt, die bereit sind, für ihre Rechte zu kämpfen. Waiblinger nutzt diese Darstellung, um die Themen Unabhängigkeit, Stolz und Widerstandsfähigkeit zu unterstreichen.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Hyperbel
Wir sind die einzigen Römer
Kontrast
Wir sind noch frei, dem Montigianer Verachtung
Metapher
im Moment stößt man ihm's Messer in Leib