Träufelt ihr Himmel
1624Träufelt ihr Himmel, gebt uns im Regen, den Herrn der Gerechtigkeit, unsere Zier. Öffne dich Erde mit neuem Bewegen, bring uns den Heiland der Menschen herfür.
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Interpretation
Das Gedicht "Träufelt ihr Himmel" von Angelus Silesius ist ein geistliches Gedicht, das die Sehnsucht nach dem Heiland und der Gerechtigkeit ausdrückt. Der Himmel wird als Quelle des Regens dargestellt, der den Herrn der Gerechtigkeit bringen soll, der als "unsere Zier" bezeichnet wird. Die Erde wird aufgefordert, sich zu bewegen und den Heiland der Menschen hervorzubringen. Das Gedicht verwendet eine klare und einfache Sprache, die den religiösen Inhalt unterstreicht. Die Verwendung von Personifikationen, wie der Himmel, der träufelt, und die Erde, die sich bewegt, verleiht dem Gedicht eine lebendige und anschauliche Qualität. Die Wiederholung des Wortes "uns" betont die kollektive Sehnsucht nach dem Heiland und der Gerechtigkeit. Die Struktur des Gedichts folgt einem regelmäßigen Reimschema, das dem Text eine harmonische und ausgewogene Klangqualität verleiht. Die Verwendung von Enjambements, wie in den Zeilen "Träufelt ihr Himmel, gebt uns im Regen, / den Herrn der Gerechtigkeit, unsere Zier", trägt zur fließenden und natürlichen Rhythmik des Gedichts bei.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Apostrophe
- Öffne dich Erde
- Metapher
- Heiland der Menschen
- Personifikation
- Öffne dich Erde mit neuem Bewegen