Tod und Schlaf

Friedrich Freiherr von Logau

1605

Tod ist ein langer Schlaf. Schlaf ist ein kurzer Tod, der lindert dir, und jener tilgt des Lebens Not! Tod ist ein langer Schlaf.

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Interpretation

Das Gedicht "Tod und Schlaf" von Friedrich Freiherr von Logau thematisiert die enge Verbindung zwischen Tod und Schlaf. Es vergleicht den Tod mit einem langen Schlaf und den Schlaf mit einem kurzen Tod. Diese Gegenüberstellung verdeutlicht, dass sowohl der Tod als auch der Schlaf eine Art Ruhe und Erlösung von den Sorgen des Lebens darstellen. In der zweiten Zeile des Gedichts wird betont, dass der Schlaf, als kurzer Tod, die Leiden des Lebens lindert. Dies deutet darauf hin, dass der Schlaf eine vorübergehende Flucht vor den Herausforderungen und Schwierigkeiten des Alltags bietet. Der Tod hingegen, als langer Schlaf, tilgt die Not des Lebens vollständig. Dies impliziert, dass der Tod das endgültige Ende aller Leiden und Probleme bedeutet. Das Gedicht schließt mit der Wiederholung der ersten Zeile "Tod ist ein langer Schlaf". Diese Wiederholung unterstreicht die zentrale Aussage des Gedichts und verstärkt den Eindruck, dass der Tod und der Schlaf untrennbar miteinander verbunden sind. Die einfache, aber eindringliche Sprache des Gedichts vermittelt eine tiefgründige Betrachtung über die Natur von Leben, Tod und Schlaf.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Gleichnis
Schlaf ist ein kurzer Tod
Kontrast
der lindert dir, und jener tilgt des Lebens Not!
Parallelismus
Tod ist ein langer Schlaf. Schlaf ist ein kurzer Tod,