Stanzen des Raffael

Wilhelm Friedrich Waiblinger

1855

Sagen Sie mir, um Vergebung, was stellt das Ding an der Wand hier Eigentlich vor? - »Ei das ist ja die Schul′ von Athen!« - So, die Schul′ von Athen? Nun führen Sie doch mich, ich bitte, Weiter, ich möcht′ auch gern Raffaels Stanzen besehn.

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Illustration zu Stanzen des Raffael

Interpretation

Das Gedicht "Stanzen des Raffael" von Wilhelm Friedrich Waiblinger handelt von der Bewunderung und Neugierde für die Kunstwerke des Renaissance-Malers Raffael. Der Sprecher fragt nach dem Gemälde an der Wand und erfährt, dass es sich um die "Schule von Athen" handelt, eines der berühmtesten Werke Raffaels. Er bittet darum, weitergeführt zu werden, um auch die anderen Stanzen, die Gemächer in Raffaels Wohnung, zu sehen. Die "Schule von Athen" ist ein Fresko in den Stanzen des Raffael im Vatikan, das die bedeutendsten Philosophen der Antike darstellt. Das Gedicht spiegelt die Faszination des Sprechers für die Renaissance-Kunst und die Neugierde wider, mehr über die Werke Raffaels zu erfahren. Die Verwendung des Ausdrucks "Stanzen" bezieht sich auf die Gemächer, in denen Raffael seine berühmten Fresken schuf. Das Gedicht zeigt auch die Bewunderung für Raffael als Künstler und die Anerkennung seiner Bedeutung in der Kunstgeschichte. Der Sprecher möchte die anderen Gemächer sehen, um die Vielfalt und den Reichtum von Raffaels Werk zu erfahren. Es vermittelt eine Atmosphäre der Ehrfurcht und des Interesses für die Kunst und den Künstler.

Schlüsselwörter

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Wortwolke

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Stilmittel

Hyperbel
Nun führen Sie doch mich, ich bitte, Weiter, ich möcht′ auch gern Raffaels Stanzen besehn.
Ironie
Sagen Sie mir, um Vergebung, was stellt das Ding an der Wand hier Eigentlich vor?