Sprüche

Joseph von Eichendorff

1788

Von allen guten Schwingen Zu brechen durch die Zeit, Die mächtigste im Ringen, Das ist ein rechtes Leid.

Gleichwie auf dunklem Grunde Der Friedensbogen blüht, So durch die böse Stunde Versöhnend geht das Lied.

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Interpretation

Das Gedicht "Sprüche" von Joseph von Eichendorff handelt von der Macht der Poesie, Trost und Versöhnung in schwierigen Zeiten zu spenden. Der erste Versuch des Gedichts beklagt das Leid, das entsteht, wenn gute Schwingen durch die Zeit zerbrochen werden. Dies könnte als Metapher für den Verlust von Hoffnung, Freude oder positiven Gefühlen im Laufe des Lebens interpretiert werden. Im zweiten Versuch wird jedoch eine Lösung angeboten. Der Friedensbogen, der auf dunklem Grund blüht, symbolisiert die Schönheit und den Trost, den die Poesie inmitten von Dunkelheit und Leid bringen kann. Das Lied, das durch die böse Stunde geht, steht für die Macht der Poesie, zu versöhnen und Hoffnung zu spenden. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine optimistische Botschaft: Auch in den dunkelsten Zeiten kann die Poesie ein Licht der Hoffnung und des Trostes sein.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Metapher
Die mächtigste im Ringen
Personifikation
Versöhnend geht das Lied
Vergleich
Gleichwie auf dunklem Grunde der Friedensbogen blüht