Sich selbst besiegen
1605Sich selbselbsten überwinden ist der allerschwerste Krieg; Sich selbselbsten überwinden ist der allerschönste Sieg.
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Interpretation
Das Gedicht "Sich selbst besiegen" von Friedrich Freiherr von Logau beschäftigt sich mit dem inneren Kampf des Menschen gegen seine eigenen Schwächen und Begierden. Es betont die Schwierigkeit und zugleich die Schönheit, sich selbst zu überwinden. Der Dichter verwendet die Metapher des Krieges, um den Prozess der Selbstüberwindung zu beschreiben, und stellt ihn als den "allerschwersten Krieg" dar. In der zweiten Zeile des Gedichts wird die Selbstüberwindung als der "allerschönste Sieg" bezeichnet. Dies deutet darauf hin, dass der Dichter den Prozess der Selbstüberwindung als eine Form des Triumphs ansieht, der über alle äußeren Siege hinausgeht. Der Sieg über sich selbst wird als etwas sehr Wertvolles und Erfüllendes dargestellt. Die Wiederholung der Phrase "Sich selbselbsten überwinden" in beiden Zeilen des Gedichts unterstreicht die Bedeutung dieses Themas für den Dichter. Es betont die zentrale Rolle, die die Selbstüberwindung im Leben eines Menschen spielt. Das Gedicht ermutigt den Leser, sich auf diesen inneren Kampf einzulassen und die damit verbundenen Herausforderungen anzunehmen, da der daraus resultierende Sieg von unschätzbarem Wert ist.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Antithese
- Sich selbselbsten überwinden ist der allerschwerste Krieg; Sich selbselbsten überwinden ist der allerschönste Sieg
- Hyperbel
- allerschönster Sieg
- Parallelismus
- Sich selbselbsten überwinden ist der allerschwerste Krieg; Sich selbselbsten überwinden ist der allerschönste Sieg