Sehet, was hat Gott gegeben...
1607Sehet, was hat Gott gegeben: seinen Sohn zum ew´gen Leben. Dieser kann und will uns heben, aus dem Leid in Himmels Freud.
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Interpretation
Das Gedicht "Sehet, was hat Gott gegeben" von Paul Gerhardt ist ein tiefgründiges geistliches Werk, das die zentrale Botschaft des christlichen Glaubens in poetischer Form vermittelt. Es thematisiert die göttliche Gnade und Erlösung durch Jesus Christus, der als Sohn Gottes Mensch wurde, um den Menschen den Weg zum ewigen Leben zu ebnen. Die Sprache ist einfach und direkt, was die Zugänglichkeit der Botschaft für jeden Leser gewährleistet. In den Zeilen wird die Idee der Erlösung durch den Glauben an Jesus Christus deutlich. Der Titel selbst lädt den Leser ein, die Gabe Gottes zu erkennen und zu würdigen. Die Verse betonen, dass Christus nicht nur die Macht, sondern auch den Willen hat, die Gläubigen aus ihrem Leid zu erlösen und sie in die ewige Freude des Himmels zu führen. Dies spiegelt die christliche Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod wider, das frei von Schmerz und Trauer ist. Die Struktur des Gedichts ist durch die Verwendung kurzer, rhythmischer Zeilen gekennzeichnet, was dem Text eine musikalische Qualität verleiht. Diese Form eignet sich hervorragend für das Singen in der Kirche und unterstreicht die feierliche Natur des Themas. Die Wiederholung des Wortes "sehet" am Anfang ruft dazu auf, innezuhalten und über die Bedeutung der göttlichen Gabe nachzudenken. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Botschaft der Hoffnung und des Trostes, die besonders in Zeiten der Not und des Leids Trost spenden kann.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- aus dem Leid in Himmels Freud
- Anapher
- Sehet, was hat Gott gegeben
- Metapher
- zum ew´gen Leben
- Personifikation
- Diese kann und will uns heben