Schwere Trennung
1898Du gingst.
Die Blätter … fallen.
In blaue … Dämmerung … sinkt das Tal.
Ich starre in … die … steigenden Nebel.
……………
Da, einmal noch, aus der Ferne, weht … dein … Tuch. Grüße!! Grüße!! Ich strecke, sehnsüchtig, die Arme.
…………..
Vorbei.
Aus den hohen, steilen, stumm wie versteint dastehenden Silberpappeln schreien die Stare … in den … Sonnenuntergang!
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Interpretation
Das Gedicht "Schwere Trennung" von Arno Holz beschreibt die tiefe Trauer und Sehnsucht nach einer verlorenen Liebe. Die Trennung wird durch die Metapher fallender Blätter und das Sinken des Tals in die Dämmerung symbolisiert. Der Sprecher blickt in die aufsteigenden Nebel, was seine Verwirrung und Unsicherheit widerspiegelt. In der Mitte des Gedichts taucht ein Hoffnungsschimmer auf, als der Sprecher ein Tuch aus der Ferne wehen sieht. Er streckt sehnsüchtig die Arme aus und ruft "Grüße!! Grüße!!", in der Hoffnung auf eine Wiederbegegnung. Doch diese Hoffnung zerschlägt sich schnell, wie der Gedankenstrich und das Wort "Vorbei" andeuten. Das Gedicht endet mit einem eindringlichen Bild: Aus den hohen, steilen Silberpappeln, die stumm und versteinert dastehen, schreien die Stare in den Sonnenuntergang. Dies symbolisiert die unerträgliche Einsamkeit und den Schmerz des Sprechers, der sich wie ein Schrei in die Leere verliert.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- stumm wie versteint dastehenden Silberpappeln
- Anapher
- Grüße!! Grüße!!
- Bildsprache
- In blaue ... Dämmerung ... sinkt das Tal.
- Ellipsen
- Blätter ... fallen., In blaue ... Dämmerung ... sinkt das Tal., Ich starre in ... die ... steigenden Nebel., einmal mehr, aus der Ferne, weht ... dein ... Tuch., Ich strecke, sehnsüchtig, die Arme., aus den hohen, steilen, stumm wie versteint dastehenden Silberpappeln schreien die Stare ... in den ... Sonnenuntergang!
- Enjambements
- Ich starre in ... die ... steigenden Nebel.
- Personifikation
- Aus den hohen, steilen, stumm wie versteint dastehenden Silberpappeln schreien die Stare