Schutz

Hermann Rollett

1819

In der Nacht, wenn alles ruht, Träumend von der Ferne, Hat der Himmel auf der Hut Nur das Aug der Sterne.

Doch wenn in die Welt zurück Kehrt des Tages Wüten, Braucht er schon den Sonnenblick, Um sie zu behüten.

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Illustration zu Schutz

Interpretation

Das Gedicht "Schutz" von Hermann Rollett beschreibt den Übergang von Nacht zu Tag und die damit verbundene Veränderung der Verantwortung für den Schutz der Welt. In der Nacht, wenn alles ruht und die Menschen träumen, übernimmt der Himmel die Wache. Doch nicht der Himmel selbst wacht, sondern nur das Auge der Sterne. Die Sterne stehen als Symbol für die Nacht und ihre vermeintliche Sicherheit. Doch sobald der Tag zurückkehrt und die Welt erneut von den Turbulenzen des Tages heimgesucht wird, benötigt der Himmel die Hilfe der Sonne. Die Sonne wird als Beschützerin der Welt dargestellt, die mit ihrem Blick über die Erde wacht und sie vor den Gefahren des Tages bewahrt. Die Sonne wird somit zum Symbol für den aktiven Schutz, den es im Tagesgeschehen braucht. Das Gedicht verdeutlicht den ständigen Wechsel von Ruhe und Aktivität, von Nacht und Tag. Es zeigt auf, dass Schutz und Bewachung notwendig sind, um die Welt vor den Widrigkeiten des Lebens zu bewahren. Die Nacht steht für eine passive Form des Schutzes, während der Tag einen aktiveren Schutz erfordert. Das Gedicht vermittelt somit eine tiefere Botschaft über die Notwendigkeit von Schutz und Fürsorge in verschiedenen Lebenssituationen.

Schlüsselwörter

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Wortwolke

Wortwolke zu Schutz

Stilmittel

Alliteration
Hat der Himmel auf der Hut
Kontrast
In der Nacht, wenn alles ruht / Doch wenn in die Welt zurück
Metapher
Nur das Aug der Sterne
Personifikation
Hat der Himmel auf der Hut
Rhythmus
Träumend von der Ferne
Symbolik
Sonnenblick