Schönheit dieser Welt vergehet

Martin Opitz

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Schönheit dieser Welt vergehet, Wie ein Wind, der niemals stehet, Wie die Blume, so kaum blüht, Und auch schon zur Erden sieht, Wie die Welle, die erst kimmt Und den Weg bald weiter nimmt. Was für Urteil soll ich fällen? Welt ist Wind, ist Blum und Wellen.

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Illustration zu Schönheit dieser Welt vergehet

Interpretation

Das Gedicht "Schönheit dieser Welt vergehet" von Martin Opitz beschäftigt sich mit der Vergänglichkeit der Schönheit und der Welt im Allgemeinen. Der Dichter verwendet verschiedene Metaphern, um die flüchtige Natur der Schönheit zu verdeutlichen. Er vergleicht sie mit dem Wind, der niemals stillsteht, mit einer Blume, die kaum geblüht hat und schon wieder zur Erde sinkt, sowie mit einer Welle, die aufkommt und ihren Weg fortsetzt. Diese Bilder vermitteln die Idee, dass Schönheit vergänglich und vergänglich ist, und dass sie nicht von Dauer sein kann. Opitz stellt die Frage, welches Urteil man über die Welt fällen soll, und antwortet darauf mit der Aussage, dass die Welt wie Wind, Blume und Welle ist. Diese Aussage verdeutlicht die Vergänglichkeit und den ständigen Wandel der Welt. Es wird deutlich, dass der Dichter die Schönheit und die Welt als etwas Flüchtiges und Vergängliches betrachtet, das nicht festgehalten oder bewahrt werden kann. Das Gedicht regt den Leser dazu an, über die Vergänglichkeit des Lebens und der Schönheit nachzudenken. Es verdeutlicht, dass alles Irdische vergänglich ist und dass man die Schönheit des Augenblicks genießen sollte, da sie nicht von Dauer sein wird. Opitz fordert den Leser auf, die Vergänglichkeit der Welt zu akzeptieren und das Leben in vollen Zügen zu genießen, solange es dauert.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Metapher
Welt ist Wind, ist Blum und Wellen
Personifikation
Und auch schon zur Erden sieht
Vergleich
Wie die Welle, die erst kimmt