Schönes Bild
1837Wie bist du schön, o Rose, Und hold in deiner Pracht, Vom ersten Sonnenstrahle Geküsst nach tauger Nacht; Von Tränen übergossen Dein leuchtend Angesicht, Stehst lächelnd du im Schimmer Des Lichts, das dich umflicht.
O Mädchen, so bist lieblich Du wie der Rose Bild, Wenn sich dein dunkles Auge Mit süßen Tropfen füllt, Die Wangen sanft sich röten In stiller, heilger Glut Vom Sonnenstrahl der Liebe, Der schimmernd auf dir ruht!
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Interpretation
Das Gedicht "Schönes Bild" von Luise Büchner ist eine poetische Beschreibung der Schönheit einer Rose und eines Mädchens. Die Rose wird als Symbol der Schönheit und Reinheit dargestellt, die vom ersten Sonnenstrahl nach einer taufeuchten Nacht geküsst wird. Die Tränen, die auf ihr leuchtendes Gesicht fallen, verstärken ihre Schönheit und verleihen ihr einen besonderen Glanz im Licht. Im zweiten Teil des Gedichts wird das Mädchen mit der Rose verglichen. Es wird als ebenso lieblich wie das Bild der Rose beschrieben, wenn sich ihre dunklen Augen mit süßen Tränen füllen. Die sanfte Röte ihrer Wangen in stiller, heiliger Glut wird durch den Sonnenstrahl der Liebe verstärkt, der auf ihr ruht und sie zum Strahlen bringt. Das Gedicht vermittelt eine tiefe Bewunderung für die Schönheit und die emotionale Tiefe beider, der Rose und des Mädchens.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Bildsprache
- Von Tränen übergossen Dein leuchtend Angesicht
- Hyperbel
- Wie bist du schön, o Rose
- Metapher
- O Mädchen, so bist lieblich Du wie der Rose Bild
- Personifikation
- Wie bist du schön, o Rose
- Symbolik
- Vom Sonnenstrahl der Liebe
- Vergleich
- Du wie der Rose Bild