Schöner Stern

Friederike Kempner

1828

Schöner Stern Hab’ Dich gern, Schau’st ins Fensterlein, Und ins Herz hinein.

Schönste Zier Strahle mir, Bist so ganz allein, Stolzes Sternelein.

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Illustration zu Schöner Stern

Interpretation

Das Gedicht "Schöner Stern" von Friederike Kempner thematisiert die Zuneigung und Bewunderung für einen Stern, der als Symbol für Schönheit und Einsamkeit dient. Der Stern wird als ein Objekt der Sehnsucht und des Trostes dargestellt, das in die Tiefe des Herzens blickt und eine innere Verbindung herstellt. Die Wiederholung des Wortes "schön" unterstreicht die ästhetische Anziehungskraft und die emotionale Bedeutung des Sterns für den Betrachter. In den beiden Strophen des Gedichts wird die enge Beziehung zwischen dem Sprecher und dem Stern deutlich. Der Stern wird als "Stolzes Sternelein" bezeichnet, was seine Einzigartigkeit und seinen Stolz betont. Die Verwendung von Koseformen wie "Sternelein" und "Fensterlein" verleiht dem Gedicht eine zärtliche und intime Stimmung. Der Stern wird als Begleiter in der Einsamkeit dargestellt, der Trost spendet und das Herz erhellt. Die Struktur des Gedichts mit seinen kurzen Zeilen und dem Reimschema verleiht ihm einen musikalischen Charakter, der die emotionale Intensität verstärkt. Die Bildsprache, die den Stern als einen Blick in das Herz beschreibt, symbolisiert die tiefe Verbundenheit und das Verständnis, das der Sprecher mit dem Stern empfindet. Insgesamt vermittelt das Gedicht ein Gefühl von Sehnsucht, Trost und Bewunderung für die Schönheit und die stille Präsenz des Sterns.

Schlüsselwörter

schöner stern hab gern schau fensterlein herz hinein

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Stilmittel

Alliteration
Schöner Stern
Hyperbel
Bist so ganz allein, Stolzes Sternelein
Metapher
Schöner Stern
Parallelismus
Schöner Stern / Schönste Zier
Personifikation
Schau'st ins Fensterlein, Und ins Herz hinein
Reimschema
ABAB