Schneeglöckchen
1839Horch, liebliches Läuten! Was will es doch sein? O selig Bedeuten, Ei, Frühling soll`s sein!
Und hast du im Herzen Noch Eis und noch Schnee, Noch Sorgen und Schmerzen, Nun fort mit dem Weh!
Schneeglöckchen rührt helle Die Glöcklein so fein — Wie ist`s, du Geselle, Du stimmst doch mit ein?
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Interpretation
Das Gedicht "Schneeglöckchen" von Franz Alfred Muth erzählt von der Ankunft des Frühlings, symbolisiert durch das Läuten der Schneeglöckchen. Der Sprecher hört ein liebliches Klingen und fragt sich, was es bedeuten könnte. Die Antwort ist klar: Es ist der Frühling, der mit seiner Ankunft Freude und Erneuerung bringt. Das Gedicht beginnt mit einer Aufforderung, aufmerksam zu sein und die Zeichen des Frühlings zu erkennen. Der zweite Teil des Gedichts richtet sich direkt an den Leser oder Hörer, der möglicherweise noch mit Kälte und Sorgen belastet ist. Der Sprecher ermutigt dazu, das Leid und die Sorgen des Winters hinter sich zu lassen. Die Schneeglöckchen, mit ihren hellen Glöckchen, rufen dazu auf, die Melancholie zu verdrängen und sich der Freude des Frühlings hinzugeben. Das Gedicht vermittelt eine Botschaft der Hoffnung und des Neubeginns. Im letzten Teil des Gedichts wird der Leser aufgefordert, sich dem fröhlichen Klang der Schneeglöckchen anzuschließen. Die Frage "Wie ist's, du Geselle, du stimmst doch mit ein?" ist eine Einladung, sich der Gemeinschaft der Frühlingsfreunde anzuschließen und die positive Stimmung zu teilen. Das Gedicht endet mit einer optimistischen Note, die den Leser dazu auffordert, sich dem fröhlichen Klang der Natur anzuschließen und die Schönheit des Frühlings zu genießen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Noch Eis und noch Schnee, Noch Sorgen und Schmerzen
- Ausruf
- O selig Bedeuten, Ei, Frühling soll`s sein!
- Imperativ
- Nun fort mit dem Weh!
- Metapher
- Horch, liebliches Läuten
- Personifikation
- Schneeglöckchen rührt helle Die Glöcklein so fein