Schmierax
unknownHätt ihm sein böser Stern nur wenig Scham geschenkt, Längst hätte Schmierax sich erhenkt. Doch einem Hund an Unverschämtheit gleich, Lebt er und bellt und kriecht sich adelich und reich.
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Interpretation
Das Gedicht "Schmierax" von Heinrich Christian Boie handelt von einer Figur namens Schmierax, die aufgrund ihres mangelnden Schamgefühls ein unrühmliches Leben führt. Der Titel des Gedichts, "Schmierax", deutet auf einen unangenehmen oder unsympathischen Charakter hin. In den ersten beiden Zeilen wird deutlich, dass Schmierax ein schlechtes Sternzeichen hat, was sich auf sein Verhalten auswirkt. Er hätte sich längst "erhenkt", also getötet, wenn er nur ein wenig Scham empfunden hätte. Dies deutet darauf hin, dass Schmierax ein Leben führt, das er eigentlich nicht führen möchte, aber aufgrund seines mangelnden Schamgefühls nicht in der Lage ist, sein Verhalten zu ändern. In den letzten beiden Zeilen wird Schmierax mit einem Hund verglichen, der keine Scham kennt und sich ungeniert verhält. Er bellt und kriecht, was darauf hindeutet, dass er sich anderen gegenüber unterwürfig verhält, aber gleichzeitig auch aggressiv und unverschämt sein kann. Trotz seines unsympathischen Verhaltens führt Schmierax ein "adelich und reich" Leben, was darauf hindeutet, dass er trotz seiner schlechten Eigenschaften erfolgreich ist.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Metapher
- Hätt ihm sein böser Stern nur wenig Scham geschenkt
- Personifikation
- Lebt er und bellt und kriecht sich adelich und reich
- Vergleich
- Doch einem Hund an Unverschämtheit gleich