Schläft ein Lied in allen Dingen...
1835Schläft ein Lied in allen Dingen die da träumen fort und fort, und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort.
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Interpretation
Das Gedicht "Schläft ein Lied in allen Dingen..." von Joseph von Eichendorff ist ein lyrisches Werk, das die Idee vermittelt, dass eine verborgene Schönheit und Harmonie in der Natur und im Universum existiert. Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils vier Versen und folgt einem regelmäßigen Reimschema. Das Gedicht beginnt mit der Vorstellung, dass ein Lied in allen Dingen schläft, die träumen. Dies deutet darauf hin, dass es eine latente, schlummernde Schönheit gibt, die darauf wartet, entdeckt zu werden. Die "Dinge" könnten sich auf die Natur, Objekte oder sogar abstrakte Konzepte beziehen. Die zweite Strophe führt fort, dass die Welt zu singen beginnt, wenn man das "Zauberwort" findet. Dieses Zauberwort könnte als Metapher für den Moment der Inspiration, des Verstehens oder der Verbindung mit der Natur dienen. Es impliziert, dass es einen Schlüssel gibt, um die verborgene Schönheit und Harmonie zu entschlüsseln. Das Gedicht vermittelt eine romantische Vorstellung von der Natur als einem lebendigen, musikalischen Wesen, das darauf wartet, von denen entdeckt zu werden, die sensibel genug sind, um es zu hören. Es lädt den Leser ein, die Welt mit offenen Sinnen zu betrachten und die verborgene Poesie und Schönheit zu erkennen, die in allem existiert.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- fort und fort
- Metapher
- Zauberwort
- Parallelismus
- Schläft ein Lied in allen Dingen / die da träumen fort und fort
- Personifikation
- die da träumen fort und fort