Rückkunft nach Rom

Wilhelm Friedrich Waiblinger

1847

Seine Beute, die Schätze der Welt, hat der Feldherr, der Cäsar, Dankbar aufs Kapitol einst im Triumphe gebracht, Kronen bring′ ich dir nicht, mir mangelt selbst noch der Lorbeer, Nimm meine Lieder dafür, Jupiter Xenius, an!

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Illustration zu Rückkunft nach Rom

Interpretation

Das Gedicht "Rückkunft nach Rom" von Wilhelm Friedrich Waiblinger ist ein Loblied auf die Stadt Rom und ihre Bedeutung für den Dichter. Der Sprecher vergleicht sich selbst mit einem Feldherrn, der Beute aus der Welt mitbringt, jedoch statt materieller Schätze seine eigenen Gedichte als Gabe anbietet. Die Anspielung auf den römischen Gott Jupiter Xenius, den Beschützer von Fremden und Reisenden, unterstreicht die Verehrung des Dichters für die Stadt und ihre Kultur. Die Struktur des Gedichts folgt einem klaren Rhythmus und Reimschema, was die melodische Qualität des Textes verstärkt. Die Verwendung von Metaphern und Anspielungen auf die römische Geschichte und Mythologie verleiht dem Gedicht eine zusätzliche Ebene der Bedeutung und Tiefe. Die Sprache ist poetisch und bildhaft, was die emotionale Wirkung des Textes verstärkt. Insgesamt drückt das Gedicht eine tiefe Verbundenheit und Bewunderung für die Stadt Rom und ihre kulturelle Bedeutung aus. Der Sprecher zeigt sich bereit, seine eigenen Schöpfungen als Opfergabe darzubringen, um seine Dankbarkeit und Verehrung für die Stadt auszudrücken. Das Gedicht vermittelt eine Atmosphäre der Ehrfurcht und des Respekts für die Geschichte und Kultur Roms.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Hyperbel
Seine Beute, die Schätze der Welt
Metapher
Nimm meine Lieder dafür