Rondel
1887Verflossen ist das Gold der Tage, Des Abends braun und blaue Farben: Des Hirten sanfte Flöten starben Des Abends blau und braune Farben Verflossen ist das Gold der Tage.
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Interpretation
Das Gedicht "Rondel" von Georg Trakl handelt von der Vergänglichkeit der Zeit und der Melancholie des Abends. Es beschreibt den Verlauf eines Tages von der goldenen Zeit des Tages bis zum Abend, der von braunen und blauen Farben geprägt ist. Die sanften Flöten des Hirten sind verstummt, was die Stille und Ruhe des Abends symbolisiert. Die Wiederholung der Zeilen "Verflossen ist das Gold der Tage" und "Des Abends braun und blaue Farben" am Anfang und Ende des Gedichts betont die zyklische Natur der Zeit und die Unausweichlichkeit des Wandels. Der Verlust des goldenen Tages und der Klang der Flöten des Hirten weisen auf die Vergänglichkeit von Schönheit und Freude hin. Das Gedicht vermittelt eine Stimmung der Nostalgie und des Abschieds. Die Verwendung von Farben wie Braun und Blau im Abendhimmel erzeugt eine melancholische Atmosphäre. Der Verlust des Klangs der Flöten des Hirten deutet auf das Ende einer Ära oder den Verlust einer unschuldigen Vergangenheit hin. Insgesamt vermittelt das Gedicht ein Gefühl der Vergänglichkeit und des Übergangs von einer Phase zur nächsten.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Des Hirten sanfte Flöten starben
- Farbsymbolik
- Des Abends braun und blaue Farben
- Metapher
- Verflossen ist das Gold der Tage
- Wiederholung
- Verflossen ist das Gold der Tage