Römische Frauen
1847Alte Sitt′ ist heilig: die Frau gab dem Manne den Schlachthelm Einst auf das Haupt, und noch jetzt reicht sie den Kopfputz ihm dar.
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Interpretation
Das Gedicht "Römische Frauen" von Wilhelm Friedrich Waiblinger thematisiert die traditionelle Rolle der Frau in der römischen Gesellschaft. Es betont die Heiligkeit der alten Sitten und Gebräuche, insbesondere die Rolle der Frau bei der Vorbereitung des Mannes auf den Kampf. Die Frau wird als diejenige dargestellt, die dem Mann den Schlachthelm aufsetzt, was ihre Unterstützung und Fürsorge symbolisiert. Diese Handlung wird als eine Art Ritual beschrieben, das die Frau auch heute noch ausführt, indem sie ihm den Kopfputz reicht. Das Gedicht verdeutlicht die enge Verbindung zwischen Mann und Frau in der römischen Kultur und die Bedeutung der traditionellen Rollenverteilung. Es zeigt, wie die Frau den Mann auf den Kampf vorbereitet und ihm dabei hilft, sich auf seine Aufgabe zu konzentrieren. Die Wiederholung des Verbs "reicht" betont die Kontinuität dieser Handlung und die Beständigkeit der alten Sitten. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine romantisierte Vorstellung von der Rolle der Frau in der römischen Gesellschaft. Es betont die Bedeutung von Tradition und die Unterstützung der Frau für den Mann in seiner Rolle als Krieger. Die Verwendung von archaischer Sprache und die Betonung der Heiligkeit der alten Sitten verleihen dem Gedicht eine nostalgische und bewundernde Stimmung.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Schlachthelm
- Bildlichkeit
- die Frau gab dem Manne den Schlachthelm Einst auf das Haupt
- Metapher
- Alte Sitt′ ist heilig
- Parallelismus
- Einst auf das Haupt, und noch jetzt reicht sie den Kopfputz ihm dar
- Symbolik
- Schlachthelm