Reiselied

Hugo von Hofmannsthal

unbekannt

Wasser stürzt, uns zu verschlingen, Rollt der Fels, uns zu erschlagen, Kommen schon auf starken Schwingen Vögel her, uns fortzutragen.

Aber unten liegt ein Land, Früchte spiegelnd ohne Ende In den alterslosen Seen.

Marmorstirn und Brunnenrand Steigt aus blumigem Gelände, Und die leichten Winde wehn.

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Illustration zu Reiselied

Interpretation

Das Gedicht "Reiselied" von Hugo von Hofmannsthal handelt von einer Reise durch eine gefährliche und unbekannte Landschaft. Die Natur wird als bedrohlich dargestellt, mit Wasserfällen, die drohen zu verschlingen, Felsen, die zu erschlagen drohen, und Vögeln, die fortzutragen drohen. Trotz dieser Gefahren gibt es ein Land am Ende der Reise, das als idyllisch und friedlich beschrieben wird. Dort gibt es endlose Früchte, die sich in alterslosen Seen spiegeln, und Marmor und Brunnen, die aus blumigem Gelände aufsteigen. Die leichten Winde wehen sanft und vermitteln ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit. Das Gedicht kann als Metapher für das Leben interpretiert werden, bei dem man sich durch Schwierigkeiten und Gefahren kämpfen muss, um am Ende ein friedliches und erfülltes Leben zu erreichen.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Bildsprache
Marmorstirn und Brunnenrand Steigt aus blumigem Gelände
Kontrast
Aber unten liegt ein Land, Früchte spiegelnd ohne Ende In den alterslosen Seen
Metapher
Wasser stürzt, uns zu verschlingen
Personifikation
Wasser stürzt, uns zu verschlingen