Rätsel 2

Paula Dehmel

1862

Ich habe Flügel, rate Kind, Doch flieg ich nur im Kreise, Und singen tu ich, wenn der Wind Mir vorpfeift, laut und leise; Was ihr den Feldern abgewinnt, Kau ich auf meine Weise, Doch - was mir durch die Kehle rinnt, Das mundet euch als Speise.

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Interpretation

Das Gedicht "Rätsel 2" von Paula Dehmel handelt von einer Windmühle, die mit ihren Flügeln im Kreis dreht und dabei ein Geräusch erzeugt, das je nach Windstärke mal lauter und mal leiser klingt. Die Windmühle nimmt die Kraft des Windes auf und wandelt sie in eine andere Form um, die für den Menschen nützlich ist. Die Windmühle wird als ein Wesen mit Flügeln beschrieben, das singt, wenn der Wind durch sie hindurchfährt. Sie nimmt den Menschen die Kraft des Windes ab, indem sie sie in eine andere Form umwandelt. Was durch die Kehle der Windmühle rinnt, ist das gemahlene Getreide, das als Nahrung für den Menschen dient. Das Gedicht verdeutlicht die Funktionsweise einer Windmühle und ihre Bedeutung für die menschliche Gesellschaft. Es zeigt, wie die Windmühle die Kraft des Windes nutzt, um Getreide zu mahlen und somit eine wichtige Nahrungsquelle für den Menschen bereitzustellen.

Schlüsselwörter

habe flügel rate kind flieg kreise singen wind

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Stilmittel

Metapher
Doch - was mir durch die Kehle rinnt, Das mundet euch als Speise
Personifikation
Und singen tu ich, wenn der Wind Mir vorpfeift, laut und leise