Problem
1832Warum ist alles so rätselhaft? Hier ist das Wollen, hier ist die Kraft; Das Wollen will, die Kraft ist bereit, Und daneben die schöne lange Zeit. So seht doch hin, wo die gute Welt Zusammenhält! Seht hin, wo sie auseinanderfällt!
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Interpretation
Das Gedicht "Problem" von Johann Wolfgang von Goethe thematisiert die menschliche Existenz und die Schwierigkeit, Ziele zu erreichen. Es beschreibt eine Situation, in der der Wille vorhanden ist und die Kraft bereitsteht, aber dennoch ein Problem besteht. Das Gedicht regt zum Nachdenken über die Gründe für dieses Dilemma an und fordert den Leser auf, die Welt genauer zu betrachten. Die ersten vier Zeilen des Gedichts stellen die Ausgangssituation dar: Der Wille ist vorhanden, die Kraft ist bereit, aber es fehlt an der Umsetzung. Das Gedicht fragt, warum dies so ist und deutet an, dass die "schöne lange Zeit" möglicherweise ein Hindernis darstellt. Es suggeriert, dass die Zeit selbst ein Problem sein könnte, da sie unendlich erscheint und somit den Druck nimmt, sofort zu handeln. Die letzten beiden Zeilen des Gedichts fordern den Leser auf, die Welt genauer zu betrachten. Es wird darauf hingewiesen, dass die Welt an manchen Stellen zusammenhält und an anderen auseinanderfällt. Dies könnte als Metapher für die Komplexität des Lebens und der menschlichen Existenz verstanden werden. Es wird deutlich, dass es keine einfachen Antworten auf die im Gedicht aufgeworfenen Fragen gibt und dass die Lösung des Problems möglicherweise in der genauen Betrachtung der Welt und der eigenen Existenz liegt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Hier ist das Wollen, hier ist die Kraft
- Gegensatz
- Seht hin, wo die gute Welt Zusammenhält! Seht hin, wo sie auseinanderfällt!
- Parallelismus
- Hier ist das Wollen, hier ist die Kraft; Das Wollen will, die Kraft ist bereit
- Rhetorische Frage
- Warum ist alles so rätselhaft?