Porträtmaler

Wilhelm Friedrich Waiblinger

1858

Herrlich getroffen, mein Freund! Der Fernhintreffer Apollo Wirkt in homerischer Zeit, wie in der heutigen noch.

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Interpretation

Das Gedicht "Porträtmaler" von Wilhelm Friedrich Waiblinger thematisiert die zeitlose Natur und Wirkung der Kunst, insbesondere der Dichtkunst. Der Sprecher lobt einen Freund, der offenbar ein Dichter oder Künstler ist, für sein gelungenes Werk. Der "Fernhintreffer" deutet auf ein besonders treffendes oder gelungenes Werk hin, das den Betrachter oder Leser in seinen Bann zieht. Das Gedicht verwendet das Bild des Apoll, des griechischen Gottes der Dichtkunst und der Künste, als Symbol für die poetische Inspiration und Schöpfungskraft. Die Erwähnung der "homerischen Zeit" bezieht sich auf die Zeit des griechischen Dichters Homer, der als einer der ältesten und einflussreichsten Dichter der westlichen Welt gilt. Das Gedicht stellt also einen Bezug zwischen der antiken Dichtkunst und der modernen her. Die abschließende Zeile "Wirkt in homerischer Zeit, wie in der heutigen noch" betont die zeitlose Natur der Kunst und ihre Fähigkeit, über Epochen hinweg zu wirken und zu inspirieren. Die Kunst, so das Gedicht, ist nicht an eine bestimmte Zeit gebunden, sondern hat die Kraft, über Generationen hinweg zu begeistern und zu beeinflussen.

Schlüsselwörter

herrlich getroffen freund fernhintreffer apollo wirkt homerischer zeit

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Stilmittel

Alliteration
homerischer Zeit, wie in der heutigen noch
Metapher
Der Fernhintreffer Apollo
Vergleich
Wirks in homerischer Zeit, wie in der heutigen noch