Politische Lehre
1805Alles sei recht, was du tust, doch dabei laß es bewenden, Freund, und enthalte dich ja, alles, was recht ist, zu tun. Wahrem Eifer genügt, daß das Vorhandne vollkommen Sei; der falsche will stets, daß das Vollkommene sei.
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Interpretation
Das Gedicht "Politische Lehre" von Friedrich von Schiller handelt von der Frage, wie man sich in politischen Angelegenheiten verhalten soll. Schiller plädiert dafür, sich auf das Vorhandene zu konzentrieren und dieses zu verbessern, anstatt nach einem utopischen Ideal zu streben. Er warnt davor, dass der falsche Eifer, der nach dem Vollkommenen strebt, oft mehr Schaden anrichtet als der wahre Eifer, der sich auf das Vorhandene konzentriert. Im ersten Vers ermutigt Schiller den Leser, alles zu tun, was recht ist, aber dabei nicht zu übertreiben. Er warnt davor, dass man sich zu sehr auf die Politik konzentrieren und dabei andere wichtige Dinge vernachlässigen kann. Im zweiten Vers rät Schiller davon ab, alles zu tun, was recht ist, da dies oft zu Konflikten und Unstimmigkeiten führen kann. Im dritten Vers betont Schiller die Bedeutung des wahren Eifers, der sich darauf konzentriert, das Vorhandene zu verbessern. Er argumentiert, dass es wichtiger ist, sich auf das zu konzentrieren, was bereits vorhanden ist, als nach einem utopischen Ideal zu streben. Im vierten Vers warnt Schiller davor, dass der falsche Eifer, der nach dem Vollkommenen strebt, oft mehr Schaden anrichtet als der wahre Eifer, der sich auf das Vorhandene konzentriert.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Antithese
- Alles sei recht, was du tust, doch dabei laß es bewenden, Freund, und enthalte dich ja, alles, was recht ist, zu tun.
- Kontrast
- Wahrem Eifer genügt, daß das Vorhandne vollkommen Sei; der falsche will stets, daß das Vollkommene sei.