Poeterey

Friedrich Freiherr von Logau

1872

Es bringt Poeterey zwar nicht viel Brot ins Haus; Das drinnen aber ist, das wirfft sie auch nicht auß.

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Interpretation

Das Gedicht "Poeterey" von Friedrich Freiherr von Logau thematisiert die Bedeutung und den Wert der Poesie im Leben eines Menschen. Es beginnt mit der Aussage, dass Poesie zwar nicht viel Brot ins Haus bringt, also nicht materiell nützlich ist. Doch dann folgt eine Wendung, die besagt, dass das, was die Poesie im Inneren bewirkt, nicht hinausgeworfen wird. Dies deutet darauf hin, dass die Poesie einen inneren Wert hat, der nicht verloren geht. Die erste Zeile des Gedichts betont die materielle Bedeutungslosigkeit der Poesie. Sie bringt kein Geld ein, keine Nahrung, keine materiellen Güter. Doch die zweite Zeile relativiert diese Aussage. Das "drinnen" bezieht sich auf das, was die Poesie im Inneren des Menschen bewirkt. Es geht um geistige und seelische Bereicherung, um Inspiration, um die Fähigkeit, die Welt auf neue Weise zu sehen und zu verstehen. Die letzte Aussage, dass das "Drinnen" nicht hinausgeworfen wird, unterstreicht die Beständigkeit und den Wert dieser inneren Bereicherung. Auch wenn die Poesie keine materiellen Güter bringt, so bleibt doch das, was sie im Inneren bewirkt, erhalten. Es ist ein Reichtum, der nicht verloren gehen kann, ein Schatz, der im Herzen und im Geist des Menschen bewahrt bleibt.

Schlüsselwörter

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Wortwolke

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Stilmittel

Antithese
Es bringt Poeterey zwar nicht viel Brot ins Haus; Das drinnen aber ist, das wirfft sie auch nicht auß.
Paradox
Das drinnen aber ist, das wirfft sie auch nicht auß.